Mi
15
Feb
2012
Wenn Pferde immer wieder lahmen, sind die oft an Arthrose erkrankt. Arthrose ist eine chronische Entzündung der Gelenke, die auch zu Veränderungen der betroffenen Knochen führen kann. Leider ist diese Erkrankung nicht heilbar.
Meistens wird die Arthrose erst im fortgeschrittenen Stadium vom Reiter bemerkt, da sie zunächst je nach Höhe des betroffenen Gelenks in den Beinen mehr oder weniger ohne Symptome verläuft. Zunächst fällt nur ein steifer Gang auf, der sich jedoch normalisiert, wenn sich das Pferd eine Zeit lang bewegt hat. Im weiteren Verlauf der Krankheit lahmt das betroffene Pferd aber immer wieder, und zwar meistens in unregelmäßigen Abständen.
Di
24
Mai
2011
Es gibt Pferde, die eigentlich nicht zu reiten sind. Gerade im Frühling und in der Sommerzeit schlagen diese Vierbeiner bei der Arbeit ständig mit dem Kopf. Eine stetige Anlehnung an das Gebiss ist nicht möglich. Viele Reiter sind schier verzweifelt. Dieses Phänomen wird als „Headshaking“ (Kopfschütteln) bezeichnet. Die Symptome sind sehr auffällig: Die betroffenen Pferde schlagen plötzlich mit dem Kopf, niesen, schnauben und reiben sich auch sehr oft mit der Nase an den Beinen. Diese Symptome treten vor allem im Frühjahr und in den Sommermonaten auf.
Do
24
Feb
2011
Das Koppen ist wohl eine der gefürchtetsten Untugenden des Pferdes. Bis zur Neufassung des Pferdekaufrechts galt diese unerwünschte Verhaltensweise noch als Gewährleistungsmangel. Beim Koppen setzt das Pferd die vorderen Zähne z.B. auf den Krippenrand auf und schluckt Luft in den Verdauungstrakt. Dabei spannt das Pferd die untere Halsmuskulatur kräftig an und zieht den Kehlkopf zurück.
Dadurch entsteht ein rülpsendes Geräusch. Diese Form des Koppens wird als „Aufsatzkoppen“ bezeichnet. Es gibt auch Pferde, die in der freien Luft koppen können – sogenannte „Freikopper“.
Mi
15
Dez
2010
Winter ist Erkältungszeit. Nicht nur für Menschen, sondern auch für Pferde. Viele Tiere leiden in dieser Teit an Atemwegserkrankungen oder Verauungsproblemen.
Frische Luft
Es ist aber möglich, das Immunsystem des Pferdes zu stärken – so ähnlich wie bei uns selbst. Ganz falsch ist es zu glauben, den Vierbeinern könnte es zu kalt oder ungemütlich sein. Pferden macht
Kälte nichts aus, nur gegen Zugluft sind sie empfindlich. Frische Luft ist das A und O – also raus mit den Pferden, auf die Koppel oder das Paddock. In vielen Ställen ist dies in den
Wintermonaten nicht immer möglich. Lange Spaziergänge, vielleicht mit befreundeten Reitern, sind eine gute Alternative. Pferde sind Herdentiere, das heißt sie brauchen soziale Kontakte, um sich
wohl zu fühlen. Auch dieser Faktor spielt eine Rollen, wenn es darum geht, die Abwehrkräfte zu stärken.
Mi
17
Nov
2010
In den vergangenen Monaten sorgte die Krankheit „Infektiöse Anämie“ (ansteckende Blutarmut) für Schlagzeilen und Panik unter Pferdebesitzern. „Einhufer“, also Pferde, Ponys, Maultiere und Esel können erkranken. Es gibt weder keine wirksame Therapie, noch einen Impfstoff. Infizierte Tiere können lebenslang andere anstecken, obwohl sie selbst keine Symptome zeigen.