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- Atypische Weidemyopathie
Bei der atypischen Weidemyopathie handelt es sich um eine Muskelerkrankung bei Pferden. Sie tritt plötzlich und vollkommen unerwartet auf. In fast allen Fällen führt diese Erkrankung zum schnellen Tod der betroffenen Tiere. Die Ursachen der atypischen Weidemyopathie sind noch unerforscht. Die Krankheit tritt vorwiegend im Herbst auf, vereinzelt im Frühjahr, aber nicht im Sommer. Die meisten Fälle gab es, wenn die Temperaturen unter fünf Grad fielen, und wenn sich die Pferde auf feuchten Weiden, oft auch in der Nähe von Wäldern, aufhielten. Diese Krankheit ist seit 30 Jahren bekannt, 1995/96 und 2004/05 waren Jahre mit häufigen Fällen in Deutschland, England und auch in der Schweiz.
Symptome
Die atypische Weidemyopathie tritt sehr plötzlich auf und nimmt einen schnellen Verlauf. Die gesamten Muskeln werden zerstört. Erkrankte Pferde sind steif, die Muskeln zittern und sie gehen schwankend. Schweißausbrüche, gerötete Schleimhäute und erhöhte Puls- und Atemfrequenz sind weitere Symptome. Die Atmung kann erschwert sein. Typisch ist auch der dunkelrote oder braune Harnabsatz, verursacht durch den mit dem Urin ausgeschiedenen Muskelfarbstoff. Die Pferde sind oft apathisch. Der Tod tritt innerhalb von 3 Tagen ein.
Vorbeugung
Obwohl in manchen Jahren die Fälle gehäuft auftreten, ist dies im Hinblick auf die Gesamtzahl der robust gehaltenen Pferde keine hohe Zahl. Experten empfehlen die Pferde bei wechselnden Witterungsbedingungen lieber in den Stall zu stellen. Insbesondere dann, wenn die Tiere auf feuchten Weiden in der Nähe von Wäldern stehen.
- Doping im Pferdesport
Unter Doping versteht man die Anwendung körperfremder Substanzen bzw. ihrer Umwandlungsprodukte mit dem Ziel, die Leistung eines Pferdes bei Wettkämpfen zu steigern. Es werden z.B. Substanzen verbabreicht, die Schmerzen beseitigen, damit das Pferd z.B. nicht mehr lahmt.
Üblich ist aber auch das Doping mit körpereigenen Substanzen, z.B. mit Blut. Dadurch wird die Sauerstoffversorgung in der Muskulatur verbessert und der Vierbeiner ermüdet nicht so schnell.
Auch ein sogenanntes physikalsiches Doping ist nicht erlaubt. Dazu gehört u.a.: elektrische Reize, Eispackungen und das Anbringen von spitzen Gegenständen am Sattel, an Peitsche oder Reitstiefel. Doping ist verboten und wird z.B. mit der Sperrung eines Reiters bestraft.
- Druse
Die Druse bei Pferden ist eine hochansteckende Erkrankung der oberen Atemwege. Verursacht wird sie durch eine Infektion mit Bakterien (Streptococcus equi). Am häufigsten tritt sie bei jüngeren Tieren auf, aber auch ältere Vierbeiner können sich infizieren. Zuerst kommt es zu hohem Fieber (bis 41 Grad Celsius. Das Pferd ist matt, frisst und trinkt wenig. Aus der Nase läuft klarer Ausfluss, der später eitrig wird. Manche Pferde husten und können schlecht schlucken. Die Kopflymphknoten schwellen an und bilden Abszesse (Eiterherde). Ein bis zwei Wochen nach den ersten Anzeichen brechen die Lymphknoten auf und der Eiter entleert sich. In diesem Stadium kommt es zu einer deutlichen Besserung der Erkrankung. Der gesamte Bestand eines betroffenen Betriebes darf den Hof nicht verlassen.
An Druse erkrankte Tiere dürfen während der Erkrankung und mindestens bis sechs Wochen danach nicht an Turnieren teilnehmen. Wenn die Krankheit in einem Stall ausgebrochen ist, müssen Hygieneregeln strikt eingehalten werden. Der Eiter der infizierten Pferde ist die größte Bakterienquelle. Die Ansteckung kann direkt von Pferd zu Pferd, aber auch durch die Übertragung kleinster Eiterpartikel erfolgen – z.B. über Gegenstände wie Mistgabeln, Wassereimer und Putzzeug. Erkrankte Tiere müssen isoliert werden. Nach der Pflege dieser Vierbeiner müssen die Schuhe und die Kleidung gereinigt und desinfiziert werden.
- Futterautomaten
Futterautomaten oder auch Kraftfutter-Dosiergeräte simulieren das Angebot in der freien Wildbahn. Diese modernen Geräte schütten über den ganzen Tag verteilt kleine Portionen aus, ohne das verdächtige Geräusche wie Rattern oder Klappern die Fütterung ankündigen. Auch für die Betriebinhaber gestaltet sich die Fütterung stressfreier. Statt drei Mal am Tag, muss er sich nur ein bis zwei Mal um den Nachschub kümmern, denn öfter müssen die Automaten nicht gefüllt werden. Es gibt Futterautomaten für einzelne Boxen, die einfach über dem Trog befestigt werden und computergesteuerte Systeme, mit den viele Pferde versorgt werden können. Die meisten Hersteller bieten solche Geräte an, die über ein zentrales System (z.B. einen Computer) gesteuert werden. Das heißt der Betriebsinhaber kann im voraus die genaue Menge und Mischung programmieren. Es gibt Futterautomaten, die auch die Mischung übernehmen, bei anderen muss das selbst angemischte Futter eingefüllt werden. Das Futter wird dann beliebig oft in kleinen Mengen in den Trog des jeweiligen Pferdes abgegeben. Den ganzen Tag über ist also Fütterungszeit. Die Folge: Die Vierbeiner genießen ihr Futter entspannter und nehmen sich mehr Zeit, es gründlich zu kauen und zu schlucken.
- Galopp
- schnelle Dreitaktgangart
Der Galopp ist eine schnelle Dreitaktgangart, für den Rechtsgalopp ist die Bewegungsfolge links hinten – links vorne und rechts hinten – rechts vorne, dann ausgeprägte Schwebephase. Er kann auch spiegelbildlich als Linksgalopp geritten werden.
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